Die Stadt Ingolstadt hat auf unsere Anfrage in der Fragestunde des Stadtrats die enormen Kosten des Projekts “Klimaneutralität 2035” offengelegt, die sich allein für Werbemaßnahmen, Kampagnen und externe Studien auf über 203.700 Euro von 2022 bis 2025 belaufen.
Hinzu kommen netto 338.600 Euro für diverse Gutachten und Konzepte, trotz Förderungen in Höhe von 483.000 Euro.
Besonders alarmierend ist der Personaleinsatz: Insgesamt 4,55 Vollzeitäquivalente in Verwaltung und Tochterunternehmen binden jährlich 429.200 Euro, darunter eine volle Stelle bei der städtischen Wohnungsbaugesellschaft.
Der Klimabeirat verbrauchte 2024 zusätzlich 25.000 Euro für Projekte, während personelle Ressourcen 10 Prozent einer Vollzeitstelle ausmachen – und das ohne bekannte investive Maßnahmen auf seine Empfehlung.
Diese Zahlen bestätigen unsere Kritik: In Zeiten knapper Kassen werden Steuergelder für ideologische Prestigeprojekte vergeudet, ohne messbaren Mehrwert für die Ingolstädter Bürger. Wir als AfD-Stadtratsfraktion fordern die sofortige Streichung des Ziels “Klimaneutralität 2035” und eine Umwidmung der Mittel für echte kommunale Aufgaben wie Infrastruktur und Sicherheit. Es ist höchste Zeit, dass Ingolstadt umdenkt und diese grüne Geldvernichtung stoppt.
Trotz dieser vorliegenden Zahlen aus der Antwort auf unsere Anfrage ist es für uns als AfD-Stadtratsfraktion unverständlich, dass unserem Antrag bzgl. der Aufhebung der Klimaneutralität 2035 keine Dringlichkeit gewährt wurde. Wenn in der aktuellen Haushaltkrise siebenstellige Beträge nicht als dringlich angesehen werden, wann denn dann?
Zur Pressemitteilung als PDF.
Fragestunde-am-11.02.2026_Fragen-zu-Kosten-der-Klimaneutralitaet-2035-_AfD-Stadtratsfraktion.pdf
Beantwortung_Fragestunde_AfD_11.02.2026_Kosten-des-Projekts-Klimaneutralitaet-2035.pdf
