Die AfD-Stadtratsfraktion Ingolstadt kritisiert die Vorgehensweise bei der Ausschreibung des neuen Umweltreferats.

Die Stellenausschreibung ist nur ein Farce und der neue Posten soll im Hauruckverfahren besetzt werden. Viele Bürger sind sprachlos angesichts des üppigen Referentengehalts und der sich daraus entstehenden Pensionsansprüche. Bewerber, die die politischen Hintergründe kennen, werden vermutlich auf eine Bewerbung verzichten. Zu offensichtlich ist, dass egal, mit welcher Qualifikation man sich auch bewirbt, die politische Vergabe dieses Referats bereits feststeht.

Die Industriestadt Ingolstadt spart sich einen Wirtschaftsreferenten, leistet sich aber einen Umweltreferenten für z.B. Transformation, obwohl die Aufgabengebiete sowie Zuständigkeiten zwischen den Referaten nicht geklärt sind.

Offenbar haben die bisher zuständigen Ämter und Referate für den Umweltschutz kläglich versagt. Wie sonst kann man sich dieses neue Referat erklären, angesichts der faktischen Insolvenz der Stadt? Hier werden zusätzliche Personalkosten inklusive Pensionsansprüche in fünfstelliger Höhe monatlich unnötigerweise neu geschaffen. Im Gegenzug ist bereits ohne Scham geplant, die Essengebühren für unsere Jüngsten kräftig zu erhöhen. Und das zu einer Zeit, in der die stark gestiegenen Belastungen für junge Familien durch Inflation, hohe Baukosten, steigende Zinsen und allgemeine Lebenshaltungskosten durch die Decke gehen.

Die AfD-Stadtratsfraktion wird in diesen Tagen noch alle rechtlichen Möglichkeiten prüfen um dieses Versorgungspostengeschachere zu verhindern.