Konstituierung in Ingolstadt: Neue AfD-Stadtratsfraktion nimmt Arbeit auf

Ingolstadt, 31.03.2026 – Im Nachgang der Kommunalwahl hat sich am heutigen Dienstag die neue Fraktion der AfD im Ingolstädter Stadtrat offiziell konstituiert. Mit einer achtköpfigen Mannschaft stellt die Fraktion die Weichen für die kommende Legislaturperiode und benannte im Rahmen der Gründungsversammlung ihre personelle Führungsspitze.

Die Mitglieder wählten den Landtagsabgeordneten Oskar Lipp zum Fraktionsvorsitzenden. Ihm zur Seite steht Günter Schülter, der das Amt des Co-Fraktionsvorsitzenden übernimmt. Die weitere Fraktionsgemeinschaft setzt sich aus Ulrich Bannert, dem Bundestagsabgeordneten Lukas Rehm, Eva Susanka, Dr. Felix Wachter sowie Ilse Ziegler und Thomas Schmidt zusammen.

Die neu formierte Fraktion zeichnet sich durch eine ausgeprägte Heterogenität aus. Mit Vertretern unterschiedlicher Altersgruppen und einem breiten Spektrum an Berufszweigen – von der akademischen Expertise bis hin zur praktischen Erfahrung aus der Wirtschaft – sieht sich die AfD bestens aufgestellt, um die Anliegen der Ingolstädter Bürger fundiert zu vertreten.
„Unser Team vereint politische Erfahrung auf Landes- und Bundesebene mit tiefer lokaler Verwurzelung“, erklärt der frisch gewählte Fraktionsvorsitzende Oskar Lipp. Die Bürger haben uns gewählt, weil sie eine authentische AfD-Politik für ihre Heimatstadt wollen. Günter Schülter, der Co-Fraktionsvorsitzende ergänzt: „Dem klaren Wählerauftrag werden wir nun im Stadtrat mit voller Kraft nachkommen. Wir treten an, um uns konsequent für unsere programmatischen Ziele einzusetzen und so einen spürbaren politischen Wandel in Ingolstadt einzuleiten. Wir blicken mit großer Vorfreude und hoher Motivation auf die kommenden Aufgaben.“

Die achtköpfige Fraktion versteht sich als das entscheidende Korrektiv im Ingolstädter Rathaus. Mit einer Politik mit gesundem Menschenverstand will das Team verkrustete Strukturen aufbrechen und eine echte Alternative zur bisherigen Stadtratspolitik bieten. Ziel ist es, die Interessen der einheimischen Bevölkerung wieder in das Zentrum der Entscheidungen zu rücken.

Bildbeschreibung v.l.n.r.: Lukas Rehm MdB, Ilse Ziegler, Ulrich Bannert, Eva Susanka, Günter Schülter, Dr. Felix Wachter, Oskar Lipp MdL. Es fehlt Thomas Schmidt auf dem Bild.

 

31. März 2026|

Politik von oben: Stadtrat winkt die Grundsteuererhöhung durch – gegen die Stimmen der AfD

Ingolstadt, den 26.3.2026: Der scheidende Stadtrat hat heute die Grundsteuererhöhung den Ingolstädter Bürgern als „Abschiedsgeschenk“ hinterlassen. Diesen „Politikstil“ kennt man bereits aus dem Bundestag: Auf den letzten Metern der Regierungsperiode werden nochmal Fakten geschaffen – danach stiehlt man sich aus der Verantwortung. Die AfD-Stadtratsfraktion hat heute geschlossen gegen die Erhöhung gestimmt. Die Fraktion ist überzeugt: Es handelt sich hier um einen finanzpolitischen Schnellschuss mit fatalen Folgen für unsere Bürger.

Die Stimmung war aufgeheizt. In teilweise recht aggressiven Wortbeiträgen drängten verschiedene Stadträte massiv auf eine Grundsteuererhöhung. Auch die CSU tat sich hier hervor. Allerdings war der Tonfall einer Pressemitteilung der Partei vom 16.10.2025 noch ein ganz anderer: „Durch eine Erhöhung der Grundsteuer würden alle Bürger belastet, und eben auch die Betriebe zusätzlich. (…) Die Belastung Aller zur Entlastung Weniger ist für die CSU alles andere als sozial.“
Nun erfolgte also – wie so oft – eine 180-Grad-Drehung.

Mit einer Grundsteuererhöhung werden sich soziale Nöte in Ingolstadt verschärfen. Erhöhungen werden auf die Mietpreise durchschlagen und damit die Bürger weiter belasten. Gerade für Senioren oder Mindestlohn-Familien entstehen neue soziale Härten. Wieder einmal merkt man: Der Blick für den Ingolstädter Normalbürger ist verloren gegangen. Die künftige AfD-Stadtratsfraktion wird sich hier entschieden für eine Politikwende einsetzen.

 

26. März 2026|

Soziale Kälte in der Stauffenbergstraße: Investor setzt 36 Mietparteien vor die Tür – Stadt Ingolstadt muss Umwandlung stoppen!

Ein Investor aus Niederbayern hat sämtlichen 36 Mietparteien zum Jahresende gekündigt, um das Gebäude in ein renditeorientiertes Studentenwohnheim mit 126 Einheiten umzuwandeln. Wir verurteilen dieses Vorgehen als zutiefst unsozial und fordern von der Stadtverwaltung ein sofortiges Einschreiten.

Hinter den 36 Kündigungen stehen menschliche Schicksale. Dass langjährigen Mietern, Senioren und Menschen mit Behinderung unter Androhung von Räumungsklagen die Lebensgrundlage entzogen wird, nur um die Kaltmieteinnahmen durch winzige Apartments mehr als zu verdoppeln, ist moralisch nicht vertretbar. Besonders zynisch: Der Investor räumt im Kündigungsschreiben selbst ein, dass es auf dem „angespannten Ingolstädter Wohnungsmarkt logistisch unmöglich“ sei, Ersatz für so viele Menschen gleichzeitig zu finden – und setzt sie dennoch vor die Tür.

Der Bedarf an Studentenwohnheimen ist davon abgesehen absolut gesättigt: In den letzten Jahren wurden zahlreiche private und kirchliche Wohnheime (u.a. im Umfeld der THI und in der Nähe des Nordbahnhofs) fertiggestellt. Der eigentliche Mangel in Ingolstadt liegt nicht bei studentischen Kleinstapartments, sondern bei bezahlbarem Wohnraum für Rentner, Familien und Geringverdiener – genau jene Gruppe, die jetzt in der Stauffenbergstraße verdrängt wird. Die AfD-Stadtratsfraktion sagt klar: Der Erhalt gewachsener Nachbarschaften muss wichtiger sein, als die Schaffung teurer Apartments für Mieter, die nur vorübergehend hier wohnen. Einheimische dürfen nicht zu Bürgern zweiter Klasse werden.

Die Stadt muss dringend prüfen, ob das öffentliche Interesse am Erhalt von bezahlbarem Wohnraum schwerer wiegt als das Renditeinteresse des Investors. Die AfD-Stadtratsfraktion hat deshalb diesbezüglich drei Fragen an die Stadt für die nächste Stadtratssitzung am 26.03.2026 gestellt. Die Anfrage ist angehängt.

 

24. März 2026|

Pressemitteilung: 3. Bürgermeister muss ab 2026 wieder ehrenamtlich sein

Die AfD-Stadtratsfraktion positioniert sich zur neuen Stadtratswahlperiode von 2026 bis 2032 wie folgt:

Die Funktion eines dritten Bürgermeisters oder Bürgermeisterin soll künftig, also ab dem 1. Mai 2026, als Ehrenbeamter ausgeübt und entschädigt werden.

Diese Meinung vertrat die AfD-Stadtratsfraktion auch schon in der noch laufenden Wahlperiode des Stadtrates.

Bezüglich einer gewünschten Unterstützung durch die nunmehr 8 Stimmen der neuen AfD-Stadtratsfraktion können sich alle Bürgermeisterkandidaten gerne mit den derzeitigen AfD-Vorsitzenden Oskar Lipp und Günter Schülter in Verbindung setzen. 

Offiziell oder auch absolut zugesichert vertraulich. 

Dabei ginge es primär um die Frage einer demokratisch fairen Zusammenarbeit im Stadtrat. 

Die AfD-Stadtratsfraktion ist sich bewusst, dass man eine Mitwirkung der zweitstärksten Fraktion wohl verhindern will.

Damit entstünde aus der Not ein Zweiparteiensystem. 

Jeder Ingolstädter Bürger wird sich dazu seine eigene Meinung bilden, letztlich wird ein penetrantes Festhalten an der Brandmauer zu einer weiteren Stärkung der AfD führen.

 

Begründung für die Ehrenamtlichkeit eines dritten Bürgermeisters oder Bürgermeisterin:

1. Die Funktion eines dritten Bürgermeisters ist verwaltungstechnisch eher unbedeutend und aktuell völlig überdimensioniert besoldet.

2. Eine künftige Entschädigung soll auf eine frühere Größenordnung zurückgeführt werden. 

3. Bei vielen Anlässen könnten auch gewählte Referenten die Rathausspitze vertreten, noch dazu, wenn der Anlass einen fachspezifischen Hintergrund hat.

4. Auf fachspezifische Bezeichnungen für die weiteren Bürgermeister, zum Beispiel Umweltbürgermeister o.ä. soll künftig verzichtet werden, insbesondere wenn nachweisbare fachliche Kenntnisse nicht vorhanden sind.

5. Die derzeitige katastrophale Finanzlage der Stadt Ingolstadt verlangt auch von der Stadtspitze größtmögliche Einsparungen.

Für die Gesellschaften, an denen die Stadt Ingolstadt beteiligt ist, gilt diese Analyse ebenso.

 

 

15. März 2026|

Skandalöse Verschwendung: Die Stadt Ingolstadt gibt Millionen für die “Klimaneutralität 2035” aus – Kein Nutzen für Bürger sichtbar

Die Stadt Ingolstadt hat auf unsere Anfrage in der Fragestunde des Stadtrats die enormen Kosten des Projekts “Klimaneutralität 2035” offengelegt, die sich allein für Werbemaßnahmen, Kampagnen und externe Studien auf über 203.700 Euro von 2022 bis 2025 belaufen.

Hinzu kommen netto 338.600 Euro für diverse Gutachten und Konzepte, trotz Förderungen in Höhe von 483.000 Euro.

Besonders alarmierend ist der Personaleinsatz: Insgesamt 4,55 Vollzeitäquivalente in Verwaltung und Tochterunternehmen binden jährlich 429.200 Euro, darunter eine volle Stelle bei der städtischen Wohnungsbaugesellschaft.

Der Klimabeirat verbrauchte 2024 zusätzlich 25.000 Euro für Projekte, während personelle Ressourcen 10 Prozent einer Vollzeitstelle ausmachen – und das ohne bekannte investive Maßnahmen auf seine Empfehlung.

Diese Zahlen bestätigen unsere Kritik: In Zeiten knapper Kassen werden Steuergelder für ideologische Prestigeprojekte vergeudet, ohne messbaren Mehrwert für die Ingolstädter Bürger. Wir als AfD-Stadtratsfraktion fordern die sofortige Streichung des Ziels “Klimaneutralität 2035” und eine Umwidmung der Mittel für echte kommunale Aufgaben wie Infrastruktur und Sicherheit. Es ist höchste Zeit, dass Ingolstadt umdenkt und diese grüne Geldvernichtung stoppt.

Trotz dieser vorliegenden Zahlen aus der Antwort auf unsere Anfrage ist es für uns als AfD-Stadtratsfraktion unverständlich, dass unserem Antrag bzgl. der Aufhebung der Klimaneutralität 2035 keine Dringlichkeit gewährt wurde. Wenn in der aktuellen Haushaltkrise siebenstellige Beträge nicht als dringlich angesehen werden, wann denn dann?

 

Zur Pressemitteilung als PDF.

Fragestunde-am-11.02.2026_Fragen-zu-Kosten-der-Klimaneutralitaet-2035-_AfD-Stadtratsfraktion.pdf

Beantwortung_Fragestunde_AfD_11.02.2026_Kosten-des-Projekts-Klimaneutralitaet-2035.pdf

 

11. Februar 2026|
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