Neues Referat für Petra Kleine – Potential für einen Skandal?

Die AfD-Stadtratsfraktion Ingolstadt kritisiert die Vorgehensweise bei der Ausschreibung des neuen Umweltreferats.

Die Stellenausschreibung ist nur ein Farce und der neue Posten soll im Hauruckverfahren besetzt werden. Viele Bürger sind sprachlos angesichts des üppigen Referentengehalts und der sich daraus entstehenden Pensionsansprüche. Bewerber, die die politischen Hintergründe kennen, werden vermutlich auf eine Bewerbung verzichten. Zu offensichtlich ist, dass egal, mit welcher Qualifikation man sich auch bewirbt, die politische Vergabe dieses Referats bereits feststeht.

Die Industriestadt Ingolstadt spart sich einen Wirtschaftsreferenten, leistet sich aber einen Umweltreferenten für z.B. Transformation, obwohl die Aufgabengebiete sowie Zuständigkeiten zwischen den Referaten nicht geklärt sind.

Offenbar haben die bisher zuständigen Ämter und Referate für den Umweltschutz kläglich versagt. Wie sonst kann man sich dieses neue Referat erklären, angesichts der faktischen Insolvenz der Stadt? Hier werden zusätzliche Personalkosten inklusive Pensionsansprüche in fünfstelliger Höhe monatlich unnötigerweise neu geschaffen. Im Gegenzug ist bereits ohne Scham geplant, die Essengebühren für unsere Jüngsten kräftig zu erhöhen. Und das zu einer Zeit, in der die stark gestiegenen Belastungen für junge Familien durch Inflation, hohe Baukosten, steigende Zinsen und allgemeine Lebenshaltungskosten durch die Decke gehen.

Die AfD-Stadtratsfraktion wird in diesen Tagen noch alle rechtlichen Möglichkeiten prüfen um dieses Versorgungspostengeschachere zu verhindern.

 

26. Mai 2026|

Fragestunde der Stadtratssitzung am 13.05.2026: Fragen zum offenen Brief der AfD-Stadtratsfraktion vom 13.04.2026 bzgl. sog. Weinzierl-Gelände

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dr. Kern,

mit Schreiben und Pressemitteilung vom 13.04.2026 hat die AfD-Stadtratsfraktion Sie, den Oberbürgermeister, ersucht, zu verschiedenen offenen Fragen bzgl. Sanierung bzw. Schadenfeststellung auf dem ehemaligen sogenannten Weinzierl-Gelände Stellung zu nehmen.

1. Gibt es besondere Umstände, warum unsere Fragen bis heute noch nicht beantwortet wurden?

2. Wurden seit der letzten Debatte im Stadtrat Sicherungsmaßnahmen beziehungsweise weitere Untersuchungen/Analysen durchgeführt?

3. Wie sieht aktuell seitens der Verwaltung ein Zeitplan für eine Sanierung aus?

 

Das Dokument als PDF.

 

11. Mai 2026|

Offener Brief an OB Dr. Michael Kern bzgl. des Weinzierl-Geländes

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dr. Kern,

zum Thema Schadstoffbelastung und zukünftige Nutzung des sogenannten Weinzierl-Geländes liegen inzwischen umfangreiche Texte vor. Für Medien und die Öffentlichkeit sind die Kernfragen bzw. Antworten kaum mehr heraus zu filtern.

Deshalb bitte ich Sie, die Verwaltung und die IFG die nachfolgenden Fragen so informativ und kurzgefasst wie möglich zu beantworten.

  1. Gab es bei den Kaufverträgen für das Grundstück jeweils ein zertifiziertes Gutachten zum Wert des Grundstücks der damaligen Zeit 1990 (IFG-Kauf) und 2002 (Kauf durch Stadt)? Mit und ohne Sanierung?
  2. Gab es zu beiden Zeitpunkten nur einen sogenannten Altlastenverdacht oder lagen bereits zertifizierte Informationen zur Intensität der Belastungen, inklusive einer Kostenschätzung zur Sanierung vor?
  3. Inwieweit wurden die Kosten für eine Schadensbeseitigung bereits bei der Gestaltung des Kaufpreises für das Grundstück und ggf. der Gebäude berücksichtigt?
  4. Entsprachen die beiden Kaufverträge zum jeweiligen Zeitpunkt der jeweils aktuellen Rechtslage zur Frage des Verursacherprinzips?
  5. Wie beurteilen Sie aus heutiger Sicht diese beiden Vertragsgestaltungen insbesondere hinsichtlich des sog. Verursacherprinzips?
  6. Ist die Stadt und IFG bereit, sämtliche relevanten Vertragsdaten – soweit rechtlich zulässig – zu veröffentlichen?
  7. In welchen groben Zeitabschnitten beabsichtigt die Stadt, das „Gelände bzw. Teile davon” zu sichern, zu sanieren oder umzugestalten?

Die abschließende Frage:

Wenn zutrifft, dass beim ersten Kauf 1990 nur ein sogenannter Altlastenverdacht vorlag, wäre eine Nichtberücksichtigung von Sanierungskosten durch die IFG, ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Stadt Ingolstadt, letztlich nicht ein schweres Versäumnis gewesen?

Dies wäre die Kernfrage dieses Themas, neben der geduldeten jahrzehntelangen Nutzung und der damit verbundenen Gefährdung für Mensch und Umwelt in einem Hochwassergebiet.

Auf eine strafrechtliche Komponente wurde bereits hingewiesen.

 

Link zum offenen Brief als PDF-Datei

 

 

13. April 2026|

Konstituierung in Ingolstadt: Neue AfD-Stadtratsfraktion nimmt Arbeit auf

Ingolstadt, 31.03.2026 – Im Nachgang der Kommunalwahl hat sich am heutigen Dienstag die neue Fraktion der AfD im Ingolstädter Stadtrat offiziell konstituiert. Mit einer achtköpfigen Mannschaft stellt die Fraktion die Weichen für die kommende Legislaturperiode und benannte im Rahmen der Gründungsversammlung ihre personelle Führungsspitze.

Die Mitglieder wählten den Landtagsabgeordneten Oskar Lipp zum Fraktionsvorsitzenden. Ihm zur Seite steht Günter Schülter, der das Amt des Co-Fraktionsvorsitzenden übernimmt. Die weitere Fraktionsgemeinschaft setzt sich aus Ulrich Bannert, dem Bundestagsabgeordneten Lukas Rehm, Eva Susanka, Dr. Felix Wachter sowie Ilse Ziegler und Thomas Schmidt zusammen.

Die neu formierte Fraktion zeichnet sich durch eine ausgeprägte Heterogenität aus. Mit Vertretern unterschiedlicher Altersgruppen und einem breiten Spektrum an Berufszweigen – von der akademischen Expertise bis hin zur praktischen Erfahrung aus der Wirtschaft – sieht sich die AfD bestens aufgestellt, um die Anliegen der Ingolstädter Bürger fundiert zu vertreten.
„Unser Team vereint politische Erfahrung auf Landes- und Bundesebene mit tiefer lokaler Verwurzelung“, erklärt der frisch gewählte Fraktionsvorsitzende Oskar Lipp. Die Bürger haben uns gewählt, weil sie eine authentische AfD-Politik für ihre Heimatstadt wollen. Günter Schülter, der Co-Fraktionsvorsitzende ergänzt: „Dem klaren Wählerauftrag werden wir nun im Stadtrat mit voller Kraft nachkommen. Wir treten an, um uns konsequent für unsere programmatischen Ziele einzusetzen und so einen spürbaren politischen Wandel in Ingolstadt einzuleiten. Wir blicken mit großer Vorfreude und hoher Motivation auf die kommenden Aufgaben.“

Die achtköpfige Fraktion versteht sich als das entscheidende Korrektiv im Ingolstädter Rathaus. Mit einer Politik mit gesundem Menschenverstand will das Team verkrustete Strukturen aufbrechen und eine echte Alternative zur bisherigen Stadtratspolitik bieten. Ziel ist es, die Interessen der einheimischen Bevölkerung wieder in das Zentrum der Entscheidungen zu rücken.

Bildbeschreibung v.l.n.r.: Lukas Rehm MdB, Ilse Ziegler, Ulrich Bannert, Eva Susanka, Günter Schülter, Dr. Felix Wachter, Oskar Lipp MdL. Es fehlt Thomas Schmidt auf dem Bild.

 

31. März 2026|

Politik von oben: Stadtrat winkt die Grundsteuererhöhung durch – gegen die Stimmen der AfD

Ingolstadt, den 26.3.2026: Der scheidende Stadtrat hat heute die Grundsteuererhöhung den Ingolstädter Bürgern als „Abschiedsgeschenk“ hinterlassen. Diesen „Politikstil“ kennt man bereits aus dem Bundestag: Auf den letzten Metern der Regierungsperiode werden nochmal Fakten geschaffen – danach stiehlt man sich aus der Verantwortung. Die AfD-Stadtratsfraktion hat heute geschlossen gegen die Erhöhung gestimmt. Die Fraktion ist überzeugt: Es handelt sich hier um einen finanzpolitischen Schnellschuss mit fatalen Folgen für unsere Bürger.

Die Stimmung war aufgeheizt. In teilweise recht aggressiven Wortbeiträgen drängten verschiedene Stadträte massiv auf eine Grundsteuererhöhung. Auch die CSU tat sich hier hervor. Allerdings war der Tonfall einer Pressemitteilung der Partei vom 16.10.2025 noch ein ganz anderer: „Durch eine Erhöhung der Grundsteuer würden alle Bürger belastet, und eben auch die Betriebe zusätzlich. (…) Die Belastung Aller zur Entlastung Weniger ist für die CSU alles andere als sozial.“
Nun erfolgte also – wie so oft – eine 180-Grad-Drehung.

Mit einer Grundsteuererhöhung werden sich soziale Nöte in Ingolstadt verschärfen. Erhöhungen werden auf die Mietpreise durchschlagen und damit die Bürger weiter belasten. Gerade für Senioren oder Mindestlohn-Familien entstehen neue soziale Härten. Wieder einmal merkt man: Der Blick für den Ingolstädter Normalbürger ist verloren gegangen. Die künftige AfD-Stadtratsfraktion wird sich hier entschieden für eine Politikwende einsetzen.

 

26. März 2026|

Soziale Kälte in der Stauffenbergstraße: Investor setzt 36 Mietparteien vor die Tür – Stadt Ingolstadt muss Umwandlung stoppen!

Ein Investor aus Niederbayern hat sämtlichen 36 Mietparteien zum Jahresende gekündigt, um das Gebäude in ein renditeorientiertes Studentenwohnheim mit 126 Einheiten umzuwandeln. Wir verurteilen dieses Vorgehen als zutiefst unsozial und fordern von der Stadtverwaltung ein sofortiges Einschreiten.

Hinter den 36 Kündigungen stehen menschliche Schicksale. Dass langjährigen Mietern, Senioren und Menschen mit Behinderung unter Androhung von Räumungsklagen die Lebensgrundlage entzogen wird, nur um die Kaltmieteinnahmen durch winzige Apartments mehr als zu verdoppeln, ist moralisch nicht vertretbar. Besonders zynisch: Der Investor räumt im Kündigungsschreiben selbst ein, dass es auf dem „angespannten Ingolstädter Wohnungsmarkt logistisch unmöglich“ sei, Ersatz für so viele Menschen gleichzeitig zu finden – und setzt sie dennoch vor die Tür.

Der Bedarf an Studentenwohnheimen ist davon abgesehen absolut gesättigt: In den letzten Jahren wurden zahlreiche private und kirchliche Wohnheime (u.a. im Umfeld der THI und in der Nähe des Nordbahnhofs) fertiggestellt. Der eigentliche Mangel in Ingolstadt liegt nicht bei studentischen Kleinstapartments, sondern bei bezahlbarem Wohnraum für Rentner, Familien und Geringverdiener – genau jene Gruppe, die jetzt in der Stauffenbergstraße verdrängt wird. Die AfD-Stadtratsfraktion sagt klar: Der Erhalt gewachsener Nachbarschaften muss wichtiger sein, als die Schaffung teurer Apartments für Mieter, die nur vorübergehend hier wohnen. Einheimische dürfen nicht zu Bürgern zweiter Klasse werden.

Die Stadt muss dringend prüfen, ob das öffentliche Interesse am Erhalt von bezahlbarem Wohnraum schwerer wiegt als das Renditeinteresse des Investors. Die AfD-Stadtratsfraktion hat deshalb diesbezüglich drei Fragen an die Stadt für die nächste Stadtratssitzung am 26.03.2026 gestellt. Die Anfrage ist angehängt.

 

24. März 2026|
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