Politik von oben: Stadtrat winkt die Grundsteuererhöhung durch – gegen die Stimmen der AfD
Ingolstadt, den 26.3.2026: Der scheidende Stadtrat hat heute die Grundsteuererhöhung den Ingolstädter Bürgern als „Abschiedsgeschenk“ hinterlassen. Diesen „Politikstil“ kennt man bereits aus dem Bundestag: Auf den letzten Metern der Regierungsperiode werden nochmal Fakten geschaffen – danach stiehlt man sich aus der Verantwortung. Die AfD-Stadtratsfraktion hat heute geschlossen gegen die Erhöhung gestimmt. Die Fraktion ist überzeugt: Es handelt sich hier um einen finanzpolitischen Schnellschuss mit fatalen Folgen für unsere Bürger.
Die Stimmung war aufgeheizt. In teilweise recht aggressiven Wortbeiträgen drängten verschiedene Stadträte massiv auf eine Grundsteuererhöhung. Auch die CSU tat sich hier hervor. Allerdings war der Tonfall einer Pressemitteilung der Partei vom 16.10.2025 noch ein ganz anderer: „Durch eine Erhöhung der Grundsteuer würden alle Bürger belastet, und eben auch die Betriebe zusätzlich. (…) Die Belastung Aller zur Entlastung Weniger ist für die CSU alles andere als sozial.“
Nun erfolgte also – wie so oft – eine 180-Grad-Drehung.
Mit einer Grundsteuererhöhung werden sich soziale Nöte in Ingolstadt verschärfen. Erhöhungen werden auf die Mietpreise durchschlagen und damit die Bürger weiter belasten. Gerade für Senioren oder Mindestlohn-Familien entstehen neue soziale Härten. Wieder einmal merkt man: Der Blick für den Ingolstädter Normalbürger ist verloren gegangen. Die künftige AfD-Stadtratsfraktion wird sich hier entschieden für eine Politikwende einsetzen.







