Antrag: Energiespar- Contracting einrichten!

Antrag zur Einrichtung eines Energiespar-Contracting


Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
die AfD-Stadtratsfraktion Ingolstadt stellt für die nächste Stadtratssitzung folgenden Antrag:

+++ Die Stadt Ingolstadt richtet ein Energiespar-Contracting ein. +++

Begründung:
Ein Energiedienstleistungsunternehmen (Contractor) investiert in Energiesparmaßnahmen im Bereich der Energiebereitstellung, -verteilung und -nutzung des Auftraggebers. Der Contractor garantiert, dass die Energiekosten während der Vertragslaufzeit in einem bestimmten Umfang reduziert werden (im Durchschnitt etwa 20 – 25 %). Er kümmert sich neben der Finanzierung auch um Instandhaltung, Optimierung und Controlling der von ihm installierten Anlagen und Einrichtungen.
Auf der anderen Seite erhält der Contractor vom Auftraggeber einen Teil der erzielten Energiekosteneinsparungen. Nach Ablauf des Vertrages (meist 10 – 12 Jahre Laufzeit) kommen die Einsparungen ganz dem Energienutzer, in diesem Fall der Stadt Ingolstadt zugute. Der Vorteil für den Auftraggeber liegt auf der Hand: Er kann auf teils erhebliche Investitionen verzichten und gleichzeitig von der Kompetenz des externen Energiedienstleisters profitieren.

Für ein ESC eignen sich vor allem öffentliche Gebäude, in denen die technischen Anlagen bereits in die Jahre gekommen sind. Grundsätzlich kann man festhalten, dass sich größere Liegenschaften besser eignen als kleine, da eine gewisse Größe und ein relevantes Einsparpotenzial notwendig sind. Eine grobe Orientierung bieten in diesem Fall die Energiekosten eines Gebäudes: Ab ca. 100.000 € pro Jahr ist eine Liegenschaft geeignet, bei Energiekosten von mehr als 200.000 € im Jahr ist das Gebäude sogar besonders geeignet. Durch die Bildung von „Liegenschaftspools“ können jedoch auch kleinere Liegenschaften in Frage kommen.

Beispiele:
Die Maßnahmen sind besonders geeignet für Schulen, Rathäuser und Sporthallen. Sie beinhalten die Optimierung der bau- und anlagentechnischen Ausstattung der Liegenschaften, u.a. den Austausch veralteter Heizungstechnik, den Einsatz angepasster Pumpen und Ventilatoren und die Umstellung auf eine energieeffiziente Beleuchtung.
Vor der Durchführung dieser Maßnahme sind etwaige Förderungen von EU, Bund oder Land von der Verwaltung zu berücksichtigen. Contracting ist daher für beide Vertragspartner mit Vorteilen verbunden und liefert einen wichtigen Beitrag zur Senkung des Energieverbrauchs und damit zum Klimaschutz. Die Stadt Ingolstadt muss hier wegen der sich verschärfenden Energiekrise eine Vorreiterrolle einnehmen.

Mit freundlichen Grüßen

AfD-Stadtratsfraktion

Günter Schülter                                         Oskar Lipp
Fraktionsvorsitzender                               Bezirksrat und Fraktionsvorsitzender

Lukas Rehm                                               Ulrich Bannert
Stadtrat                                                      Stadtrat

28. Juni 2022|

Antrag: Nutzbarmachung von tiefengeothermischer Wärme und deren Einspeisung in das Fernwärmenetz

Ingolstadt braucht Wärmeenergie – günstig für alle und umweltfreundlich!

+++ Antrag der AfD-Stadtratsfraktion auf Nutzbarmachung von tiefengeothermischer Wärme und deren Einspeisung in das Fernwärmenetz der Stadt Ingolstadt. +++

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
die AfD-Stadtratsfraktion beantragt hiermit die Prüfung der Nutzung von tiefengeothermischer Wärme in Ingolstadt und deren -soweit vorhanden- Einspeisung in das Fernwärmenetz der Stadt Ingolstadt. Weiterhin beantragen wir die Aufnahme unseres Antrages in den noch zu erstellenden Energienutzungsplan der Stadt Ingolstadt.

Begründung:
Im Strom haben wir die Wende zu erneuerbaren Energien hoffentlich bald geschafft, in der Wärme nicht, da sind wir grottenschlecht. Ausgelöst durch die Unsicherheiten am fossilen Energiemarkt und in dem Bestreben einer angestrebten Klimaneutralität in Ingolstadt bis zum Jahre 2035 sehen wir in dem Bereich der Wärmegewinnung durch Tiefengeothermie erhebliches Potenzial. Ingolstadt liegt am Nordrand des geologisch begünstigten bayerischen Molassebecken, welches sich von Süd (Alpennordseite) nach Nord bis an die (Donausüdseite) erstreckt.
Diesen geologischen Vorteil sollte die Stadt Ingolstadt nutzen und durch seismologische und andere geeignete Untersuchungen in Zusammenarbeit mit den SWI und der THI erkunden, ob eine rentierliche Wärmegewinnung möglich ist.
Gerade in Gemeinden und Städten, die schon einen hohen Anteil von Geothermie bei der Wärmeversorgung haben, ist die Nachfrage extrem hoch. Dies spricht für eine sehr hohe Akzeptanz vor Ort. Das Bewusstsein für die Dringlichkeit einer Wärmewende in der Bevölkerung ist definitiv vorhanden. Mit dem Krieg in der Ukraine ist die bedrohliche Abhängigkeit nochmals deutlich größer geworden. Bundesweit ist hier alles in Bewegung. Die Geothermie-Branche wartet bereits sehnlichst täglich auf den Start der Bundesförderung „effektive Wärmenetze“. Jede Kommune will derzeit entsprechende Projekte beginnen, wenn die Fördertöpfe
geöffnet werden.

Die Stadt Ingolstadt ist hier gefordert bei erfolgreicher Untersuchung diese nachhaltige und kostengünstige Energie zu nutzen.

Mit freundlichen Grüßen

AfD-Stadtratsfraktion

Günter Schülter                                         Oskar Lipp
Fraktionsvorsitzender                               Bezirksrat und Fraktionsvorsitzender

Lukas Rehm                                               Ulrich Bannert
Stadtrat                                                      Stadtrat

28. Juni 2022|

Antrag: Blackout – Sicherstellung der Stromversorgung in Ingolstadt Antrag der AfD-Stadtratsfraktion vom 24.06.2022

Antrag der AfD-Stadtratsfraktion vom 24.06.2022: Blackout – Sicherstellung der Stromversorgung in Ingolstadt

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

auf Grund der derzeitigen aktuellen Ereignisse in der Ukraine möge der Stadtrat in seiner Sitzung am 26.07.2022 beschließen:

Die SWI informieren den Stadtrat Ingolstadt in öffentlicher Sitzung des Stadtrates am 25.10.2022, über geplante Maßnahmen und Vorkehrungen im Falle eines die Stromversorgung betreffenden Blackouts in der Region Ingolstadt.

Begründung:
Wegen ihrer Komplexität sind die kritische Infrastruktur und insbesondere die Energieversorgung hochgradig verletzbar. Von einem flächendeckenden Ausfall der Stromversorgung wäre auch die hochindustrielle Region Ingolstadt betroffen. Eine Notfallplanung sollte die Aufrechterhaltung eben dieser Stromversorgung zum Ziele haben.
Es ist bekannt, dass Russland und die Ukraine in der Stromversorgung Deutschlands keine Rolle spielen. Aber wegen der bevorstehenden Abschaltung der letzten drei Kernkraftwerke zum Jahresende sehen wir akuten Beratungsbedarf des Stadtrates und entsprechende Information der Ingolstädter Bevölkerung. Nach der Abschaltung der zwei Kraftwerke in Bayern (Grundremmingen C am 31.12.2021 und Isar 2 am 31.12.2022) kann bei “Dunkelflauten” die Jahreshöchstlast in Bayern nicht mehr abgedeckt werden. Bei Dunkelflauten -die gerne auch mal in Extremfällen bis zu 6 Wochen andauern- ist die Stromproduktion aus Wind und Solar nicht in der Lage, den Stromausfall durch die Kraftwerksabschaltungen abzudecken.
Vor diesem Hintergrund und Schreckensszenario, das so hoffentlich nicht eintritt, ist durch die SWI daher dringend aufzuklären, wie im Falle eines Blackouts Priorisierungen in Ingolstadt geplant sind bzw. durchgeführt werden müssen.

Mit freundlichen Grüßen

 

AfD-Stadtratsfraktion

Günter Schülter                                         Oskar Lipp
Fraktionsvorsitzender                               Bezirksrat und Fraktionsvorsitzender

Lukas Rehm                                               Ulrich Bannert
Stadtrat                                                      Stadtrat

 

28. Juni 2022|

Klausur der Ingolstädter AfD-Stadtratsfraktion

Themenschwerpunkt der diesjährigen Klausur der Ingolstädter AfD-Stadtratsfraktion war das Thema Energiepolitik in Ingolstadt

Vom 23. bis zum 26. Juni 2022 hatte die AfD-Stadtratsfraktion Ingolstadt Ihre diesjährige Sommerklausur.
Dabei beschäftigten sich die Stadträte mit den wichtigen Themen:

Blackout, Tiefengeothermie sowie Energiespar-Contracting.

Zu all diesen hoch brisanten Themenbereichen bereitete die Fraktion entsprechende Anträge vor, die dem Oberbürgermeister zum Ende der Klausurtagung zugestellt worden sind. Weitere wichtige Themen waren u.a. die Ratsbegehren zum Bau der Mittelschule am Augraben sowie den Kammerspielen, mit denen sich die Fraktion intensiv beschäftigte.

Mit freundlichen Grüßen

AfD-Stadtratsfraktion

Günter Schülter                                         Oskar Lipp
Fraktionsvorsitzender                               Bezirksrat und Fraktionsvorsitzender

Lukas Rehm                                               Ulrich Bannert
Stadtrat                                                      Stadtrat

28. Juni 2022|

Stadtrat unterwegs am 03.06.2022

AfD-Stadträte beim Anstich auf dem Ingolstädter Pfingstvolksfest

Am Freitag, den 03. Juni waren die beiden Stadträte Lukas Rehm und Oskar Lipp bei der Eröffnung des Festbetriebs für die AfD-Fraktion dabei.
Das Wetter hat bis kurz nach dem Anstich gehalten, danach kam leider Regen mit heftigem Sturm.
Wir hoffen trotzdem auf eine gute Volksfestsaison und wünschen allen Besuchern des Ingolstädter Pfingstvolksfestes viel Spaß und stets schönes Wetter.

8. Juni 2022|

Impressionen aus der Stadtratssitzung vom 02.06.2022

Aufgrund der Erkrankung des OB Dr. Scharpf begrüßte die Bürgermeisterin Frau Deneke-Stoll die Teilnehmer und eröffnete die Sitzung wegen technischer Probleme mit etwas Verspätung um 13.20 Uhr.

Das Hauptthema war das „Integrierte Klimaschutzkonzept“ aus dem Ressort von Bürgermeisterin Petra Kleine (Grüne). Das Ziel ist es, den Energieverbrauch und somit die Treibhaus-Emissionen bis 2035 in allen Bereichen drastisch zu senken und den Ausbau der regenerativen Energien zu fördern. In der mehr als zweistündigen Diskussion wurde klar, dass alle Parteien das Konzept der Klimaneutralität unterstützen, nur über den Fahr- bzw. Zeitplan dorthin bestand keine Einigkeit. AfD-Stadtrat Günter Schülter brachte es in seinem Redebeitrag auf den Punkt: „Wir begrüßen dieses Konzept sehr und sehen darin eine gute Möglichkeit, die beantragten wichtigen Ziele endlich anzugehen um der Klimaveränderung entgegen zu wirken und in Ingolstadt nach Möglichkeit eine Klimaneutralität bis zum Jahre 2035 anzustreben. Wir würden es sehr begrüßen, wenn dieses wichtige Thema nicht wieder endlos zerredet wird, sondern schnellstens mit der notwendigen Umsetzung begonnen wird. Die AfD-Fraktion wird dieser Vorlage daher selbst-verständlich zustimmen.“ Aufgrund eines Ergänzungsantrags der Ausschussgemeinschaft FDP/JU wird geprüft, ob eine städtische Gesellschaft „Energiewende-IN“ gegründet wird. Der Verwaltungsantrag „Klimaneutralität bis 2035“ wurde mit Mehrheit verabschiedet.

Der Antrag der AfD-Stadtratsfraktion „Anpassung an den Klimawandel – das Schwammstadtprinzip in Ingolstadt“ vom 13.10.2021 war ein weiterer wichtiger Punkt. AfD-Stadtrat Günter Schülter merkte hierzu an: „Wir begrüßen es, dass sich der Inhalt unseres Antrages in der Vorlage widerspiegelt und bedanken uns für die umfangreichen Darstellungen der bereits vorgenommenen und noch durchführbaren Möglichkeiten zur Umsetzung des Schwammstadtprinzips in Ingolstadt. Wie die Darstellungen in der Vorlage deutlich zeigen, liegt noch ein gutes Stück Arbeit vor uns um das Ziel einer klimaresilienten Stadt Ingolstadt, Zug um Zug zu erreichen. Das wird nicht von heute auf morgen möglich sein und darum ist es umso wichtiger, mit den vorgeschlagenen Maßnahmen schnellstmöglich zu beginnen“. AfD-Stadtrat Oskar Lipp bedankte sich bei Fr. Leininger von den Grünen, dass der AfD-Antrag angenommen und unterstützt wurde. Der AfD-Antrag wurde einstimmig beschlossen.

Zum Thema „Einrichtung eines Inklusionsrates – Maßnahmen aus dem Aktionsplan Inklusion“ bemerkte der AfD-Stadtrat Lukas Rehm, dass die AfD-Fraktion dem Antrag zustimmen wird, jedoch habe man Bauchschmerzen bei der Aufstockung des Personals. Der Antrag wurde mit Einstimmigkeit beschlossen.

Völlige Uneinigkeit herrschte bei dem Antrag „Einführung einer Arbeitsmarktzulage für pädagogische Fach- und Ergänzungskräfte in Kindertageseinrichtungen, sowie für pädagogische Fachkräfte in der Mittagsbetreuung im Schulverwaltungsamt“. Aus Sicht der CSU oder FDP sei dies völlig unsolidarisch gegenüber anderen Trägern oder Landkreisen und man solle diese Gelder lieber in die Attraktivität der Ausbildung investieren. AfD-Stadtrat Lukas Rehm bemerkte hierzu, dass die AfD bereits im Finanzausschuss eine 15% Zulage für diese Berufe forderte, was jedoch abgelehnt wurde. Er sagte, dass die nun geforderte Zulage von 10 % zu gering ist, da Ingolstadt in der Region 10 die höchsten Lebenshaltungskosten hat. Die AfD-Fraktion wird dem Antrag trotzdem zustimmen, da 10 % besser sind als nichts. Die Arbeitsmarktzulage wurde mehrheitlich mit den Stimmen der AfD beschlossen.

Zur Verwaltungsvorlage „Stellenplananträge für den Stellenplan 2023“ sagte AfD-Stadtrat Günter Schülter: „Der Personalbedarf für das Jahr 2023 ist aus AfD-Sicht haushaltsrechtlich gerade noch so vertretbar. Wir haben uns in der Fraktion intensiv und kontrovers mit der Stellenmehrung auseinandergesetzt und sind zu der Überzeugung gekommen, dass wir der diesjährigen Stellenmehrung zustimmen können und werden. Wir werden jedoch im nächsten Jahr eine kritische Zwischenbilanz einfordern, was mit den Stellenmehrungen der dann letzten 3 Jahren tatsächlich umgesetzt und erreicht werden konnte.

Beim Thema Umbenennung des Bauerngerätemuseum reichten die FW einen Antrag zur Nachprüfung durch den Stadtrat ein. Dieser Antrag wurde zurückgestellt, da man nun nochmal Gespräche führt und auch den Bezirksausschuss einbinden werde. AfD-Stadtrat Oskar Lipp bedankte sich bei Herrn Hans Stachel (FW) für die Erarbeitung des Antrages und erwähnte, dass er selbst bereits im Kulturausschuss den Antrag zur Abstimmung durch den Stadtrat gestellt hat, aber leider keine Mehrheit fand. Die AfD-Fraktion ist gegen eine Umbenennung des Bauerngerätemuseum, kann sich jedoch einen Kompromiss vorstellen.

7. Juni 2022|

+++ Pressemitteilung +++ Bilanz des Oberbürgermeisters aus Sicht unserer Fraktion

Bilanz des Oberbürgermeisters aus Sicht unserer Fraktion

Der Oberbürgermeister Dr. Christian Scharpf hat sich in den letzten zwei Jahren auch als
SPD-Oberbürgermeister stets bemüht, alle Parteien und Gruppierungen mitzunehmen.

Hinsichtlich der Zukunft der Ingolstädter Innenstadt sehen wir hingegen keinerlei
Fortschritte. Die Vögel in Ingolstadt fliegen weiterhin auf dem Rücken, damit sie unten das
Elend der Innenstadt nicht sehen müssen. Daran wird auch ein Kulturtempel – der
voraussichtlich am 24. Juli 2022 von der Mehrheit der Ingolstädter Bevölkerung abgelehnt
wird – nichts ändern.

Trotz einer noch nie gekannten Personalmehrung ist es aus unserer Sicht dem
Oberbürgermeister nicht gelungen positive Akzente in Ingolstadt zu setzen. Daran ändern
auch die zahlreichen neu geschaffenen Beiräte nichts.

Mit freundlichen Grüßen

Oskar Lipp und Günter Schülter
Fraktionsvorsitzende der AfD-Stadtratsfraktion

2. Juni 2022|

+++ Pressemitteilung +++ Stellungnahme zur Arbeitsmarktzulage / Erzieher-Zulage

Hier finden Sie unser Statement zur Arbeitsmarktzulage / Erzieher-Zulage an den Donaukurier.
Die Presse selbst hat diesbezüglich auch schon -stark verkürzt- einen Artikel herausgebracht, den möchten wir hier gerne vervollständigen.

Sehr geehrter Herr Schneider,

auf Ihre Anfrage bzgl. eines Statements zur Erzieher-Zulage teilen wir Ihnen folgendes mit:

Die Vorsitzenden der AfD-Stadtratsfraktion Oskar Lipp und Günter Schülter begrüßen eine
Arbeitsmarktzulage für das Personal von Kindertagesstätten. Diese ist aus rechtlicher Sicht
nötig, damit die Stadt aufgrund des Rechtsanspruchs der Eltern auf einen Kitaplatz nicht
durch nicht berücksichtigte Eltern verklagt werden kann. Zwar wird eine Arbeitsmarktzulage
den Fachkräftemangel nicht ganz beseitigen, jedoch ist dieses Phänomen ein bundesweites
Problem. Hier ist nun, nachdem es die Union in den letzten Jahrzehnten nicht geschafft hat,
dieser Entwicklung Herr zu werden die Ampel-Regierung gefordert. Wir betrachten eine
Arbeitsmarktzulage in Höhe von 10% als zu niedrig. Laut Kommunalem Arbeitgeberverband
ist eine Zulage bis zur Höhe von 20% möglich. Eine 10 prozentige Zulage, wie vom
Kulturreferat vorgeschlagen, halten wir bei einer offiziellen Inflationsrate von knapp 10% als
nicht zielführend. Wir könnten uns diesbezüglich einen Kompromiss von 15 %, befristet auf 4
Jahre, vorstellen. Der nächste Stadtrat kann dann nach Ablauf der jetzigen Wahlperiode neu
entscheiden. Die Arbeitsmarktzulage wird aber alleine nicht reichen. Zusätzlich wären
begleitende Unterstützungen, wie z.B. die Bereitstellung von vergünstigten
Bedienstetenwohnungen, zur Verfügung zu stellen.

Mit freundlichen Grüßen

Oskar Lipp und Günter Schülter

Fraktionsvorsitzende der AfD-Stadtratsfraktion

24. Mai 2022|
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